KLIPPEL on facebook

ENERGIESPAREN PER GESETZ


Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist eine deutsche Verordnung, die am 1. Februar 2002 in Kraft getreten ist. Die Verordnung gilt in Deutschland für Gebäude mit normalen Innentemperaturen (z.B. Wohngebäude) und Gebäude mit niedrigen Innentemperaturen einschließlich ihrer Heizungs-, raumlufttechnischen und zur Trinkwarmwasserbereitung dienenden Anlagen.

Ob und wie ein Nachweis nach der EnEV geführt werden muss, hängt davon ab, ob ein neues Gebäude errichtet oder ein bestehendes verändert werden soll. Für Neubauten mit normalen Innentemperaturen ist die Einhaltung der Höchstwerte des Jahres-Primärenergiebedarfs wie auch des spezifischen Transmissionswärmeverlustes nachzuweisen. Für Änderungen im Bestand sind je nach Umfang der Maßnahmen entweder die geforderten Wärmedurchgangskoeffizienten einzuhalten oder die Höchstwerte des Jahres-Primärenergiebedarfs des ganzen Gebäudes nachzuweisen, die jedoch um bis zu 40 % über den Grenzwerten für Neubauten liegen dürfen. Bei Erweiterungen des beheizten Volumens um mehr als 30 m3 gelten für den neuen Gebäudeteil die Anforderungen an Neubauten.

Am 27. Juni 2007 hat das Bundeskabinett die neue Energieeinsparverordnung verabschiedet. In der neuen Fassung wurden viele Regelungen der bisherigen Verordnung übernommen oder nur in einigen Details leicht verändert. Dies betrifft insbesondere die Anforderungen an Wohngebäude und das Verfahren zur Bewertung der energetischen Qualität von Wohngebäuden. Folgende Aspekte der neuen Verordnung wurde im Vergleich zu den oben dargestellten Regelungen stark verändert oder sind neu hinzugekommen:
_Anforderungen an Nichtwohngebäude
_Verfahren zur energetischen Bewertung von Nichtwohngebäuden
_Berücksichtigung alternativer Energieversorgungssysteme
_Berücksichtigung des sommerlichen Wärmeschutzes
_Energetische Inspektion von Klimaanlagen
_Energieausweise für bestehende Gebäude

Informationen zu Förderungen finden Sie hier.