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ALLES AUSNUTZEN


Wärmerückgewinnung ist ein Verfahren zur Wiedernutzbarmachung der thermischen Energie, die normalerweise das Haus ungenutzt (z.B. mit der Abluft) verlassen würde.

Grundsätzliches Ziel der Wärmerückgewinnung ist die Minimierung des Primärenergieverbrauchs. Dabei stehen neben den energiewirtschaftlichen Bedürfnissen auch ökologische Forderungen im Vordergrund. Insbesondere werden enorme Mengen an Treibhausgasen bzw. CO2-Emissionen vermieden.

Das Verfahren der Wärmerückgewinnung lässt sich bei Gasen, Flüssigkeiten oder festen Stoffen für Wärme- oder Kälteprozesse einsetzen. Die Einteilung der Wärmerückgewinnung erfolgt hinsichtlich seiner Wärmeübertrager: Rekuperative Systeme, Regenerative Systeme, Regeneratoren und Wärmepumpen.

Vorteile einer Wärmerückgewinnung
_Verringerung der Anschlussleistungen [kW] für Heiz- und Kälteenergie
_Verringerung des Energieverbrauchs [kWh] für Heizung und Kühlung
_Verkleinerung oder Entfall von Heizkessel, Kältemaschine, Rückkühlwerk, Verrohrung, Technikzentrale, Schornstein, ...
_Verringerung der Investions- und Betriebskosten
_Verringerung der Schadstoffemissonen

Sowohl bei klimatisierten Gebäuden als auch bei Passivhäusern wird der Energie-Inhalt der Abluft genutzt, um die Zuluft zu temperieren. In der kalten Jahreszeit wird die Zuluft erwärmt und in der warmen Jahreszeit gekühlt. Effizente Wärmerückgewinnungssysteme mit multifunktionaler Nutzung verwenden auch im Sommer zur Kühlung zusätzliche Verdunstungskälte der Abluft und werden somit auch selbst zur Kälteanlage.